Weiße Nacht in St. Petersburg

St. Petersburg – die Stadt der „Weißen Nächte“ oder auch als „Venedig des Nordens“ bekannt, wurde 1703 von Peter dem Großen gegründet. Das erste Bauwerk, die Peter-und Paul-Festung, wurde auf der Haseninsel, einer Insel der Newa, errichtet.

Die Stadt hatte schnell die Schlüsselstellung als Kultur- und Wirtschaftszentrum inne und lockte damit Architekten, Künstler, Tänzer, Literaren und Musiker aus der ganzen Welt an.

Peter dem Großen und seinen Nachfolgern war nur das beste gut genug.

St. Petersburg zählt heute mit seinen grandiosen Palästen, herrlichen Parks, eleganten Kanälen und bedeutenden Plätzen zu den schönsten Städten Europas.

Drei Mal wechselte die Stadt bereits ihren Namen:

  • St. Petersburg: 1703 – 1914
  • Petrograd: 1914 – 1924 (Zu Beginn des 1. Weltkrieges gegen Deutschland)
  • Leningrad: 1924 – 1991 (Zu Ehren des verstorbenen Wladimir Lenin)
  • St. Petersburg: Seit 1991 (Auf Wunsch der Petersburger Einwohner)

St. Petersburg liegt auf dem 60′ Breitengrad, wie auch der Südteil Alaskas.

Mit 5 Millionen Einwohnern ist St. Petersburg die größte Stadt in arktischen Regionen bzw. die nördlich größte Millionenstadt der Welt.

Blick auf St. Petersburg aus dem All

Die Stadt liegt am Finnischen Meerbusen, direkt an der Ostseeküste. Die Newa, die am Ladogasee entspringt und in die Ostsee mündet, teilt sich im Zentrum St. Petersburgs in 3 Hauptarme. So wird die Stadt in vier große Stadtgebiete mit insgesamt 15 Stadtvierteln unterteilt: Wyborger Seite, Petrograder Seite, Wassiljewski-Insel  und die Große Seite – das Zentrum mit dem südlichen Anteil der Stadt.

Zusammen mit den Vorstädten verfügt St. Petersburg über etwa 600 Brücken. Aufgrund der über 120 Museen, 40 Theatern und schätzungsweise um die 1000 architektonischen Sehenswürdigkeiten, nennt man die Stadt auch „Museum unter freiem Himmel“.

Witebsker Bahnhof

Die Infrastruktur St. Petersburgs verfügt über zwei Flughäfen, fünf Bahnhöfe und ein vorzügliches Metronetz. Die Metrostationen, von denen sich manche bis zu 100m unter der Erde befinden, sind aufgrund der Architektur bei den Touristen sehr beliebt.

Die Hauptader der Stadt bildet der berühmte 4,5km lange „Newskij-Prospekt“. Neben unzähligen Einkaufsmöglichkeiten kann man hier auch die schönsten Straßenvorstellungen erleben.

 

Wirtschaft

Peter-und-Paul-Festung
Peter-und-Paul-Festung und Newa

Die zweitgrößte Stadt Russlands, das Verwaltungszentrum des Leningrader Gebiets, ist nach Moskau das wichtigste russische Wissenschafts-, Kultur- und Wirtschaftszentrum.

Bereits vor dem 1. Weltkrieg war St. Petersburg stark industrialisiert.

Heute sind vor allem Schiff- und Maschinenbau, die vielseitige Leicht- und Nahrungsmittelindustrie sowie die über 100 Druckereien von zentraler Bedeutung.

St. Petersburg besitzt den wichtigsten russischen Ostseehafen und den bedeutendsten Binnenschifffahrtshafen am Ende des Wasserweges, der das schwarze Meer und die Wolga mit der Ostsee verbindet.

Außerdem befindet sich in der Stadt der Hauptsitz des militärisch-industriellen Komplexes der Russischen Föderation.

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