Das Russische Museum

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Der Michail-Palast

Der einstige Michail-Palast, in dem heute das Russische Museum untergebracht ist, wurde 1825 von dem Architekten Carlo Rossi für den Großfürsten Michail Pawlowitsch, den jünsten Sohn Pauls I., errichtet.

Die dem Platz der Künste zugewandte Hauptfassade des Michailow-Palastes ziert ein acht-säuliger korinthischer Portikus.

An den Haupttrakt schließen zwei vorspringende Seitenflügel an.

Auf Initiative des Zaren Alexander III., dessen Leidenschaft für Kunst durch den Besuch der Tretjakow-Galerie im Jahre 1882 verstärkt wurde, fand 1898 die Eröffnung des „Russischen Museums“ statt.

Interieur vom Russischen Museum

Das Museum zählt fast 400000 Ausstellungsstücke aus der tausendjährigen Geschichte Russlands.

In der Landessammlung der russischen Kunst alter Ikonen bis hin zur Avantgardemalerei des 20. Jahrhunderts ist das das größte Kunstmuseum Russlands.

Besonders die Entwicklung der Malerei und Bildhauerei, die vom 10. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht, wird beeindruckend veranschaulicht.

Unter anderem sind hier die bedeutendsten Werke des großen russischen Malers der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, Karl Brüllow, zu finden.

Die Vielfalt seiner Kunst wird im Brüllow-Saal präsentiert.

Ebenfalls ist der Weiße Saal mit dem originalen Empirestil Carlo Rossis, eines der vollendetsten Interieurs in der Architektur des russischen Klassizismus, sehr sehenswert.

Ein Besuch dieses Museums in jedem Fall sehr lohnenswert.

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