Die Admiralität

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Um die Existenz der Stadt vor schwedischen Schiffsangriffen zu sichern, ließ Peter der Große 1711 die Admiralität als befestigte Werft auf der anderen Seite der Newa, gegenüber der Peter-und-Paul-Festung bauen.

Dort gingen die ersten russischen Schiffe zur See. Russland wurde endgültig zu einer Seemacht.

Neben der Kathedrale der Peter-und-Paul-Festung strahlt die Admiralität ebenfalls eine enorme baukünstlerische Dominanz aus und gehört mit ihrer goldenen Nadel zu den Wahrzeichen St. Petersburgs.

Das riesige imposante Admiralitätsgebäude in heutiger Form wurde von dem Architekten Andrej Sacharow umgebaut und 1819 fertiggestellt.

Die Länge der Fassade beträgt ganze 406 Meter.

Besonders schön an dem Gebäude ist der klar gegliederte Anblick der Sülen und Skulpturen. Hier ist der Klassizismus aus der Zeit des Zaren Alexanders I. deutlich erkennbar.

Die Skulpturen und Reliefs der Fassade erzählen von der russischen Seemacht.

Besonders imposant ist das Relief am zentralen Bau, wo Neptun, der Gott der Meere, Peter dem Großen seinen Dreizack als Symbol der neuen Macht überreicht

Die Wetterfahne der goldenen Turmnadel trägt das Symbol der Stadt: die Karavelle, ein Kriegsschiff des 19. Jahrhunderts.

Das Innere, wo heute eine Marineschule untergebracht ist, ist für Besucher leider nicht zugänglich.

Genau hier bei der Admiralität im Scheitelpunkt des dreistrahligen Straßensystems, in dem die drei Megastrahlen „Newskij-Prospekt“, „Gorochowaja Uliza“ und „Wosnesenskij Prospekt“ aufeinander treffen,  liegt das Zentrum St. Petersburgs.

Die Admiralität wurde, aufgrund ihrer außerordentlichen Schönheit, unter den Schutz der UNESCO gestellt.

Vor der Admiralität in Richtung des berühmten Newskij-Prospekts befindet sich der Alexanderpark, in dem sich die Menschen nach dem eifrigen Bummeln in der Stadt erholen können.

Im Park stehen die Denkmäler berühmter Persönlichkeiten St. Petersburgs: Gogol und Lermontow ( Dichter), Glinka (Komponist) und Prschewalski (Ostasienforscher).

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