Georg Friedrich Veldten

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Georg Friedrich Veldten, oder im Russischen Jurij Matwejewitsch Felten, war der Sohn des von Peter dem Großen sehr geschätzten „Oberküchenmeisters“, Johan Felten, der aus Danzig  im Jahr der Gründung St. Petersburgs, der neuen Hauptstadt Russlands, in diese übergesiedelt war.

1730 wurde Georg Friedrich Veldten in St. Petersburg geboren. Er lernte am St. Petersburger Gymnasium und reiste bereits mit 13 Jahren im Jahre 1744 nach Deutschland, wo er im Tübinger Institut Architektur studierte.

In Stuttgart beteiligte er sich an Residenzbauten.

Als junger Baumeister kehrte er dann 1749 nach St. Petersburg zurück.

Dort wirkte er bereits im Jahre 1755 als Gehilfe Rastrellis bei dessen Bauten mit und wurde zu seinem besten Assistenten.

Als Katharina II. an die Macht kam, entließ sie Rastrelli, da ihr architektonischer Geschmack in eine andere Richtung ging.

Veldten trat aus dem Schatten Rastrellis hervor und sein Talent wurde entdeckt.

Im Jahre 1762 beauftragte Katharina die Große den Baumeister mit dem Projekt der Ausarbeitung der Granitverkleidung des linken Ufers der Newa „vom Eishaus bis zum Galeerenhof“.

Bald darauf entstand sein legendäres und unvergleichbares Gitter des Sommergartens. Ab dann stand der Karriere des jungen Baumeisters nichts mehr im Wege.

Von 1762 bis 1794 hat Veldten die Entstehung St. Petersburgs entscheidend mitgeprägt und viele Bauten errichtet.

1783 wurde er schließlich zum Hofarchitekten ernannt.

In den Jahren von 1789 bis 1994 hielt er das Amt des Direktors der „Akademie der Künste“ inne.

1801 starb Georg Friedrich Veldten schließlich.

Zu seinen bedeutendsten Werken zählen:

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