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Berühmte Baumeister von St. Petersburg

Carlo Rossi

Einer der bedeutendsten Architekten von St. Petersburg

(1775-1849)

Carlo Rossi war der Sohn einer ital. Ballerina. Er bekam seine Ausbildung in Italien und war ein Vertreter des Späten Klassizismus in Sankt-Petersburg. Rossi gab Sankt-Petersburg eine entscheidende Prägung in Sachen Baukunst. Die meist gelbweiß gehaltenen Bauten drücken Strenge, Eleganz , Ehrfurcht und Repräsentationswillen aus. Rossi war der Lieblingsarchitekt von Alexander I. Als Russland Napoleon besiegte, gab Alexander I, Carlo Rossi den Auftrag diesen Sieg und die Macht Russlands in der Baukunst auszudrücken. Das ist sicher auch gelungen siehe Gestaltung des Schlossplatzes. Ein Gerücht sagt, dass er das Resultat einer Affäre zwischen dem Zaren Paul und einer ital. Ballerina sei. Die bekannte Rossi -Strasse dessen Bauwerke von ihm geschaffen wurden, trägt heute seinen Namen.

Einige Wichtige Bauwerke:

  • Jelagin-Palast
  • Michael-Palast (Russisches Museum) mit samt dem „Platz der Künste“
  • Alexandra-Theater
  • Senat - und Synod - Gebäude
  • Rossi -Strasse
  • Gestaltung des Schlossplatzes mit Bau des Generalstabsgebäudes, Triumphbogen und der Alexander -Säule.
  • Carlo Rossis Grabmal findet man auf dem Lazarus-Friedhof. Der Lazarus-Friedhof liegt da wo der Newskij-Prospekt endet, beim Alexander-Newskij-Kloster.

     


Silvio Danini

Silvio Dannini

Geboren 1867 in Norditalien. 1879 zieht seine Familie zusammen mit ihm nach Poltowa (Russland), wo er ein Gymnasium besucht. 1886 geht er nach Sankt-Petersburg und besucht die „Akademie der Künste“. 1891 bekommt Danini ein Angebot zusammen mit dem bekannten Architekten  Alexander Krasowskij den nordwestlichen Flügel des Winterpalastes umzubauen. Nach dem erfolgreichen Umbau stand Daninis Karriere nichts mehr im Wege. Danini baute Schulen, Paläste, Kirchen. Renovierte viel vor allen in Zarskoje Selo. Danini starb 11 Jan. 1942 zur Zeit der Blockade.


Giacomo Quarenghi

Katharinas Lieblingsarchitekt Giacomo Quarenghi

Geboren 1744 in Italien, wo er auch seine Ausbildung bekam. Er war einer der bekanntesten Architekten in ganz Europa, arbeitete viel in Italien und England. 1780 wurde Giacomo Quarenghi von Katharina II. nach Sankt-Petersburg eingeladen. Er war Meister des Klassizistischen Stils und wurde schnell zum Lieblingsarchitekten Katharina der II.

1801 besuchte Quarenghi seine Heimat Italien, wo er mit einem Triumph empfangen worden ist. Aber auch in Sankt-Petersburg bekam er für seine Meisterwerke eine Menge Orden und Auszeichnungen. Er wurde auch von den Thronnachfolgern Paul I. und Alexander I. sehr geschätzt und hinterließ eine Menge prächtiger Bauten. G. Quarenghi schätze sehr die Werke Rastrellis. Er soll jedes Mal, wenn er an Rastrellis Werk der „Smolni-Kathedrale“ vorbeiging, ehrfurchtsvoll seinen Hut abgenommen haben. Qurenghi starb 1817 in Sankt-Petersburg. Auf dem Lazarus-Friedhof, dem ältesten Friedhof der Stadt, liegt Giacomo Quarenghi Grabmal genauso wie der Architekten Sacharow und Rossi.

Einige wichtige Bauten:

  • Akademie der Wissenschaften
  • Alexanderpalast (Zarskoje Selo)
  • Anitschkow-Palast
  • Eremitage Theater
  • Englischer Kai
  • Neue Börse
  • Smolnij Institut
  • Manege der Gardekavallerie
  • Marien-Hospital
  • Katharineninstitut
  • Schuwalow-Palast


Francesco Bartolomeo Rastrelli

Francesco Bartolomeo Rastrelli war einer der bedeutendsten Architekten in St. Petersburg

Der Sohn des Architekten und Florentiners Carlo Bartolomeo Rastrelli wurde im Jahre1700 in Paris geboren. 1716 mit gerade mal 16 Jahren kam er zusammen mit seinem Vater im Auftrag Peters des Großen nach Sankt-Petersburg. Anfangs wirkte Rastrelli  noch mit seinem Vater. Ab 1722 arbeitete der junge Mann schließlich selbstständig. Rastrelli verbrachte fünf Jahre in Frankreich und Italien um sein Können zu perfektionieren. 1741 wurde er zum kaiserlichem Hofarchitekt und schließlich zum Lieblingsarchitekten der Zarin Elisabeth. Er vertrat den Petrinischen Barock und die meisten seiner Bauwerke schmückte er im blau bzw. grünweißen Farbton. Es gelang ihm den Barock mit der russischen Baukunst zu verbinden. Ein Musterbeispiel ist sein Meisterwerk „Smolnij Kloster“ der den sog. „Petersburger Barock“  prägt. 1763 kam Katharina die Große zum Thron. Sie bevorzugte einen anderen Stil und setzte Rastrelli zur Ruhe. Daraufhin ging Rastrelli in die Schweiz. Rastrelli starb 1771 im Alter von 71 Jahren.

Einige bedeutende Bauten:

  • Katharinenpalast (Zarskoje Selo)
  • Smolnij-Kloster
  • Stroganow-Palast
  • Winterpalast
  • Woronzow-Palast
  • Monplaisir (Peterhof)


Antonio Rinaldi

Antonio Rinaldi

Geboren im Jahre 1709 in Italien. Rinaldi arbeitete bevor er nach Sankt-Petersburg kam, unter anderem in England, Kiew und Moskau. Ab 1754 kommt Rinaldi nach Sankt-Petersburg. Anfangs arbeitete er in Oranienbaum (Lomonosow). Ab 1762 arbeitete Rinaldi im Auftrag der Zarin Katharina der Großen. Er war einer der ersten Vertreter des Klassizistischen Stieles in Sankt-Petersburg. Sein größtes Werk war der Marmorpalast am Newaufer. 1794 stirbt Antonio Rinaldi.

Bedeutende Bauwerke:

  • Katharinenkirche
  • Rutschberg (in Oranienbaum)
  • Chinesischer Palast (in Oranienbaum)
  • Tscheschme-Säule (in Zarskoje Selo)
  • Mjatlew-Haus
  • Großer Palast in Gatschina
  • Marmorpalast


Andreas Schlüter

Meister des norddeutschen Barocks. War maßgeblich am Berliner Schlosses beteiligt, wurde jedoch nach dem Einsturz des Münzturmes entlassen und arbeitete danach in St.Petersburg.

Er war ein bedeutender Bildhauer und Baumeister des Barocks, dessen Begabungen Peter der Große sehr schätzte. Der um 1660 in Danzig geborene Schlüter lernte bei dem Bildhauer Saponius und ging 1694 nach Berlin, wo er Hofbildhauer wurde und nach einem Studienaufenthalt in Italien 1698 die Bauleitung am Zeughaus und Schloss übernahm. 1703-04 war er Direktor der Akademie der Künste. 1996 entstanden für das Zeughaus die berühmten 21 Masken sterbender Krieger und zahlreiche bauplastische Arbeiten, die auf einen größeren Werkstattbetrieb schließen lassen. 1699 - 1708 schuf Schlüter das Reiterdenkmal des Großen Kurfürsten (Charlottenburger Schlosshof). Als maßgeblicher Architekt der Großbauten prägte er das Bild des barocken Berlin, vor allem mit dem gewaltigen Schlossbau (im II. Weltkrieg zerstört, Ruine abgebrochen). 1709 fiel er in Ungnade, nachdem an verschiedenen Bauwerken technische Schäden auftraten.

Ab 1713 arbeitete Schlüter für den Peter den Großen in St. Petersburg. Das berühmte Bernsteinzimmer das Friedrich I. 1717 Peter dem Großen schenkte, heute in Zarskoje Selo, war ein Entwurf von Andreas Schlüter. Er wirke mit am Bau der Kunstkammer sowie am Schloss Monlaisir in Peterhof. Vor dem Umbau Rastrellis schufen Andreas Schlüter und Johann Friedrich Braunstein den Großen Palast in Peterhof. Sie beide waren die zwei ersten namentlich erwähnten Architekten in Petershof.  Auch der Kikin´s Palast, eines der ältesten Gebäude der Stadt, war ein Werk Schlüters. Das herrliche maritime Basreliefs vom Sommerpalast schuf ebenfalls Andreas Schlüter. Sein Stil ist geprägt von barocker Bewegung und Leidenschaftlichkeit, seine Architektursprache erinnert an das feierliche Pathos michelangelesker Ordnungen. 1714 starb Anreas Schlüter.


Andrej Stackenschneider

Andrej Stackenschneider

Ein hervorragender Architekt Mitte des 19. Jahrhunderts.

Er wurde in der Nähe von Peterburg geboren und war der Sohn eines einfachen Müllers. Der Großvater des Baumeisters war Gerber und ist aus Deutschland nach Russland unter Paul I. ausgewandert. Mit dreizehn Jahren ging der künftige Baumeister zur Sankt Petersburger Akademie der Künste, an welcher er schließlich jahrelang unterrichtete. Seit 1825 war Stackenschneider als Architekt-Zeichner in der Kommission für den Bau der Isaakskathedrale unter der Leitung von Auguste Montferrand tätig. 1833 wurde er zum Hofarchitekten ernannt  und von Nikolaus I. für den Bau von Hofanlagen beauftragt.

Seine größten architektonischen Bauten waren unter anderem der prächtige Marienpalast am Isaaksplatz, der 1844 für Maria Nikolajewna (die Tochter von Nikolaus I.) errichtet wurde. Belosselski-Beloserskij-Palast im Stil Neobarock am Newski-Prospekt aus dem Jahre 1846. Einer der schönsten Säle der Eremitage genauer gesagt der kleinen Eremitage "der Pavillonsaal" , ebenfalls ein Werk von Andrej Stakenschneider.


Wasilij Stasow

Wasilij Stasow

Geboren am 24 Juli 1769 in Moskau. Absolvierte erfolgreich die Moskauer Universität. 1783 erlernte die Architektur. 1802 reiste er für 6 Jahre nach Frankreich, Italien und England um sein Können zu vervollständigen und zu perfektionieren. Wasilij Stasow gehörte zu den erstrangigen und hochgeschätzen Architekten, und wurde zum Mitglied eines Beraterkomites dem auch Carlo Rossi und die Michailow-Brüder angehörten. Bei dem Bau der gigantischen Isaak-Kathedrale stand der Architekt Montferrand vor vielen technischen und künstlerischen Problemen, dem das Komitee mit Ratschlägen zur Seite stand. Wasilij Stasow war ein Vertreter des Späten Klassizismus.

Einige bedeutende Bauwerke:

  • Christi-Verklärungs-Kathedrale
  • Dreifaltigkeits-Kathedrale
  • Kaserne der Pawlowski-Garde
  • Marstall
  • Literatur -Cafe
  • Smolnij-Kloster (Vollendung der Kathedrale)
  • Moskauer Triuphtor
  • Mitwirken in Zarskoje Selo
  • 1848 starb Wasilij Stasow. Das Grabmal von Wasilij Stasow findet man auf dem Lazarus-Friedhof. Der Lazarus-Friedhof liegt da wo der Newskij-Prospekt endet, beim Alexander-Newskij-Kloster.


Domenico Trezzini

Der erste Baumeister Sankt-Petersburgs, der hier 1703 - 1734 wirkte und sein Bestes tat zur Verwirklichung der Pläne Peters des Großen. Der schweizer Architekt aus Kanton Tessin, kam schon nach Sankt-Petersburg als die Stadt noch gar nicht existierte, alles war reines Sumpfgebiet. Auf der Haseninsel der Flussinsel der Newa, entstand unter der Leitung von Domenico Trezzini die Peter-und-Paul-Festung.

Trezzinis bedeutende Werke:

  • Peter-und-Paul-Festung
  • Peter-und-Paul-Kathedrale
  • Peterstor
  • Peters Sommerpalast
  • Maria-Verkündigungs-Kirche

Jurij M. Felten

Jurij M. Felten - Bedeutender Architekt in St. Petersburg

Jurij M. Felten war der Sohn des „Oberküchenmeisters“  Johan Felten, der aus Danzig nach Petersburg im Jahr der Gründung der neuen russischen Hauptstadt übersiedelt war. Bei Peter dem Großen war der Oberküchenmeister sehr geschätzt.

Jurij M. Velten wurde 1730 in Sankt-Petersburg geboren. Lernte im Petersburger Gymnasium und ging bereits mit 13 Jahren (1744) nach Deutschland, wo er im Tübinger Institut Architektur studierte. Nahm teil an Residenzbauten in Stuttgart. Als junger Baumeister kehrte er 1749 nach Sankt-Petersburg zurück. Bereits 1755 wirkte er als Rastrellis Gehilfe, und wurde zu seinem bestem Assistent. Nach dem Thronbestieg Katharina der II., entließ sie Restrelli und Jurij Velten trat aus seinem Schatten hervor und man entdeckte seinen Talent. 1762 beauftragt Katharina die Große den Baumeister das Projekt der Granitverkleidung des linken Ufers der Newa „vom Eishaus bis zum Galeerenhof“ auszuarbeiten. Bals darauf entsteht sein legendäres und unvergleichbares Gitter des Sommergartens. Seit da stand der Karriere des jungen Baumeisters nichts mehr im Wege. Von 1762 bis 1994 hat Velten der Entstehung Sankt-Petersburgs entscheidend mitgeprägt und viele Bauten errichtet. 1783 wurde Velten schließlich zum Hof- architekten ernannt. 1789 - 94 wurde er zum Direktor der „Akademie der Künste“ ernannt. Velten baute viele Bauwerke in Sankt-Petersburg. 1801 gestorben.

Einige bedeutende Bauwerke:

  • Große Eremitage
  • Kleine Eremitage
  • Tscheschme Palast
  • Tscheschme-Kirche
  • St.-Katharinen-Kiche
  • St-Anna-Kirche
  • Armenische-Kirche
  • Knarrende Laube (Zarskoje Selo)
  • Alexandrowski-Institut