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Zar Ivan VI.

Iwan Antonowich (1740-1764)

Zar von 1740 bis 1741.

 

Iwan war der Sohn der Prinzessin Anna Leopoldowna von Mecklenburg, und Fürsten Anton Ulrich Braunschweig von Luneburg. Die Prinzessin Anna Leopoldowna war die Nichte der Zarin Anna Ivanovna. So kam Iwan als Kleinkind auf dem Thron nach dem Tod und Willen seiner großen Tante der Zarin Anna Ivanovna. Am 9. November 1740 vollendete seine Mutter, Anna Leopoldovna, einen Gerichtscoup und erklärte sich zur Monarchin Russlands.

 

Elisabeths Staatsstreich

Elisabeth liebte mit den Gardeoffizieren in den Kasernen zu trinken. Mit stürmischen Bitten überzeugten die Offiziere Elisabeth den Thron zu besteigen. Elisabeth stimmte zu. Nach der Treue-Schwur der Garde ritt Sie mit den Soldaten zum Winterpalast, wo Anna Leopoldowa eine entfernte Verwandte der Romanow mit ihrem einundhalbjährigem Sohn dem Zaren Iwan VI lebte. Die Garde verhaftete Annas Ratgeber. Anna und ihre Familie wurden ins Exil abgeschoben. Das unschuldige Kind (Iwan VI) wurde in eine geheime Zelle in der Festung Schlüsselburg weggebracht (ca. 30 km. östlich von St. Petersburg).

 

23 Jahre verbrachte der unglückliche Junge Zar in einsamer Gefangenschaft. Er konnte kaum sprechen. Und sein Kerkermeister wußte nicht einmal wer er war.

1764 unternahm ein unzufriedener Infantrieoffizier eine Verschwörung. Mit dem Ziel Iwan zu befreien und ihn auf den Thron zu setzen. Beim Angriff auf die Festung handelte ein unmenschlicher Soldat nach der Instruktion, die schon lange vorlag, und erdolchte Iwan unverzüglich der mit seinen 24 Jahren starb.

 

Iwan VI. als Kleinkind mit seiner Mutter