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Berühmte russische Komponisten


Michail Glinka

Michail Glinka - Der Vater der russischen Oper

Komponist (1804-1857)

Michail Glinka wurde am 20.5.1804 in Novo-Spaskoje geboren. Er studierte ab 1818 am Adelsinstitut von St. Petersburg, später in Berlin bei Siegfried Dehn, der ihm die Werke Bachs und der Wiener Klassik näher brachte. Er war der "Vater der russischen Oper". Jedoch wurde sie zu seiner Zeit vom zaristischen Hofe abgelehnt. Zuvor wurde nur italienische und deutsche Oper am Petersburger Hof gespielt. 1836 erscheint die Uraufführung der Oper „Ein Leben für den Zaren“ , Glinkas erste russische Oper. Der berühmte Petersburger Konzert-Saal die Glinka- Kapelle wurde nach ihm benannt.

Das Denkmal  von Michail Glinka

Eine Statue von Michail Glinka findet man südlich der Marinski-Theaters. Sein Grabmal steht am Tichwiner Friedhof. Auch von Tschaikowski, Mussorgski und Rimski-Korsakow.


Modest Mussorgski

Modest Mussorgski

Komponist (1839-1981)

Nach einer kurzen Kariere als Gardeoffizier, widmete sich der junge Mussorgski der Musik. Gemeinsam mit  Alexander Borodin, Kjui, Balakirew und Rimski-Korsakow gehörte er zum sog. „Mächtigen Häuflein“, das die russische Musikszene neue Maßstäbe setzte. Mussorgski gelang der Durchbruch der russischen Oper. 1874 erscheint im Marinski-Theater die Uraufführung seiner Oper „Boris Godunow“, die mit großem Beifall gefeiert wurde. Man sagt er war der talentierteste Komponist seiner Zeit. Leider verfiel er zunehmend dem Alkohol.

Die russische Oper gewinnt an Beachtung und es folgen weitere Komponisten


Alexander Borodin

Grabmal von Alexander Borodin

Der am 12. November 1833 geborene Alexander Borodin studierte in seiner Heimatstadt Petersburg Medizin und Chemie. Nach seinem Studium arbeitete er zwei Jahre als Arzt, wurde 1864 Professor für Chemie an der Petersburger Akademie und gründete eine medizinische Schule für Frauen, in der er auch unterrichtete. Seine Leidenschaft war jedoch schon früh die Musik. Mit acht Jahren erhielt er den ersten Unterricht von einem Flötisten, begann das Komponieren und vollendete 1847 sein erstes Flötenkonzert. Ab 1862 studierte Borodin neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftler Harmonielehre und Komposition bei Mily Balakirew . Dieser war der Initiator und Kopf der Gruppe der "Fünf", oder - wie sie sich auch nannte - der "Novatoren", zu der neben Mussorgski Rimski-Korsakow und Kjui auch Borodin gehörte. Die Künstler, von Kritikern als "Das mächtige Häuflein" verspottet, orientierten sich an der Musik Berlioz, Schumanns und Liszts waren ansonsten aber stark der heimatlichen Volksmusik verbunden. Im Gegensatz zu den anderen Künstlern der Gruppe bekannte sich Borodin zur programmlosen Sinfonie und wurde aufgrund seines Hangs zur klassisch-romantischen Tradition besonders von Mussorgski kritisiert. Da Borodin aufgrund seiner Arbeit als Professor und Wissenschaftler nie viel Zeit für seine Kompositionen blieb, entstanden etliche davon über einen Zeitraum von mehreren Jahren und wurden teilweise erst nach seinem Tod am 28. Februar 1887 veröffentlicht.


Nikolaj Rimski-Korsakow

Nikolaj Rimski-Korsakow

Komponist (1844-1908)

Er schrieb die erste russische Symphonie.

Der russische Komponist Nikolai Rimski-Korsakow wurde am 6 März 1844 in Tichwin geboren. Er war ein Kind einer wohlhabender Familie und erhielt schon als Kind Klavierunterricht. Bevor R.- Korsakow zum Musikgenie wurde machte er eine Karriere als Seeoffizier. Gemeinsam mit Alexander Borodin, Kjui, Balakirew und Modest Mussorgski gehörte er zum sog. „Mächtigen Häuflein“, das die russische Musikszene neue Maßstäbe setzte. Gegenüber dem Marinski-Theater steht eine Bronze-Statue des Dirigenten. Er war auch Lehrer und gab sein Wissen weiter. „Das Konservatorium“ dass 1862 gegründet wurde, hatte berühmte Schüler wie Tschaikowski, Strawinski und Schostakowitsch. Später wurde es in „Das Rimski-Korsakow-Konservatorium“ nach ihm benannt. In seiner ehemaligen Wohnung wurde nun ihm zu Ehren ein Museum errichtet, wo viele berühmte Komponisten zu Gast waren, die zu seiner Zeit lebten.

 

Rimski-Korsakow-Wohnung

Sagorodnij Prospekt 28 (3. Stock)                                                                                        Mi.- So. 11 - 18 Uhr

Metro: Wladimirskaja                                                                                                                 Tel.: 113-3208

 


Peter Tschaikowski

Der weltberühmte Komponist Peter Tschaikowski

Komponist

Der Komponist Peter Iljitsch Tschaikowski wurde am 7. Mai 1840 in Wotkinsk geboren. Als junger Mann arbeitete Peter als Justizbeamter und begann mit 23 Jahren in Sankt-Petersburg Musik zu studieren. 1866 bis 1877 nahm er ein Lehramt für Musiktheorie am Moskauer Konservatorium an. Es folgten Dirigententätigkeiten in nahezu allen europäischen Ländern, während derer er häufig im Ausland lebte. In jene Zeit fällt auch Tschaikowskis Bekanntschaft mit seiner Gönnerin Nadeschda von Meck, die ihm bis 1890 eine jährliche Pension gewährte und mit der er einen sehr vertraulichen Briefwechsel führte. Tschaikowski gilt als bedeutendster Komponist der westlich orientierten russischen Schule. Seine Kompositionen wurden unter anderem durch die Werke Mozarts und Chropins beeinflusst. Sein Schaffen umfasst Orchesterwerke, Solokonzerte, Kammermusik, Klaviermusik, Ballette und Vokalwerke. Tschaikowski starb am 6. November 1893 in St. Petersburg. Im berühmten Literatur-Cafe am Newskij Prospekt nahm Tschaikowski das Gift ein, dass ihm den Tod bringen sollte. Vor Jahrzehnten ließ sich Puschkin von diesem Café zum tödlichen Duell abholen.

Grabmal am Tichwiner Friedhof

Sein Grabmal sowie von Glinka, Rimski-Korsakow und Mussorgski befindet sich am Tichwiner Friedhof in Sankt-Petersburg.

"Ich habe mich immer bemüht, in meiner Musik die ganze Qual und Ekstase der Liebe auszudrücken” sagte einst Peters Tschaikowski.


Fjodorowitsch Strawinski

Fjodorowitsch Strawinsky

Komponist

Fjodorowitsch Strawinski wurde am 17. Juni 1882 in dem Vorort Oranienbaum bei St. Petersburg geboren. Anfangs studierte er Rechtswissenschaft bildete jedoch zunehmend Interesse für Musik. 1903 bekam er Kompositionsunterricht bei Rimski-Korsakow. In St. Petersburg schloss er sich dem Künstlerkreis um den Ballettimpressario Sergej Diaghilew an, Leiter des Ensembles 'Ballets Russes'. Für Diaghilew schrieb Strawinski drei Ballette: "Der Feuervogel", "Petrouchka" und "Le sacre du printemps". Sein Still prägte bereits die polytonale Harmonik. Seit 1914 lebte Strawinsky in der französischen Schweiz, zog dann 1920 nach Paris und 1939 schließlich in den USA wo er die amerikanische Staatsbürgerschaft annahm. In seinem Schaffen gehört Strawinski zu den bedeutendsten Komponisten der Neuen Musik seiner Zeit. Strawinski starb am 6. April 1971 in New York.


Dmitri Schostakowitsch

Dmitri Schostakowitsch

Komponist

Dmitri wurde am 25. September 1906 in Sankt-Petersburg geboren. Am Leningrader Konservatorium studierte er Klavier, Komposition und Musiktheorie. 1942 schrieb er während der 900tägigen Belagerung 7. Symphonie, "die Leningrader Symphonie". Mit seinen ermutigenden und kraftvollen Klängen stärkte der Komponist den Überlebenswillen der Leningrader. Noch heute wird jede Spielzeit der Petersburger Philharmonie mit Schostakowitschs 7. Symphonie eröffnet. 1969 erhielt er den russischen Staatspreis für Musik. Schostakowitschs kompositorisches Schaffen umfasst Sinfonien, Opern und Ballette. Er starb am 9. August 1975 in Moskau.