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Sehenswürdigkeiten

Bedeutende Plätze in Sankt-Petersburg


Schlossplatz

Der Schlossplatz oder Alexanderplatz ist der größte und imposanteste Platz, und zugleich eine Art architektonische Krone der nördlichen Metropole Russlands. Den Norden des Platzes schmückt die einstige Zarenresidenz, der atemberaubende barocke Winterpalast von dem ital. Architekten Rastrelli. Im Süden steht das anschließend vom Architekten Carlo Rossi errichtete klassizistische Generalstabsgebäude mit seinem Triumphbogen. Während die Mitte des Platzes die Alexandersäule schmückt, die zu Ehren Alexanders und seiner Armee den Sieg über Napoleon demonstriert. Der Platz war auch Zeuge historischer Ereignisse. Die Demonstration von 1905, als auf die Menschenmenge geschossen wurde und der Tag als "Blutiger Sonntag" in die Geschichte einging. Im Jahr 1917 in der Nacht vom 25 Oktober begann auf dem Schlossplatz die russische Oktoberrevolution. Unter Lenins Führung stürmten Bolschewiken und Matrosen den Winterpalast.

Alexandersäule
Siegestor Schlossplatz
Winterpalast
Sicht auf die Newa und den Winterpalast mit ihrem Schlossplatz

Birschewaja Ploschad

Hier an der Strelka, der Spitze der Wassiljewski Insel, wo die breite Newa sich in zwei Arme teilt, spürt man deutlich die "Königliche Macht" des Hauptflusses Sankt-Peterburgs. Genau hier befindet sich die Birschewaja Ploschad. Den Platz dominiert das klassizistische Gebäude mit seiner imposanten Säulenfassade, die ehemaligen Börse, wo heute das Marinemuseum untergebracht ist.  Beim genauen Hingucken merkt man dass der Platz mit seinen Granitufern an der Newa, sowie den rot-braunen Rostrasäulen, die jeweils beidseitig den Platzes schmücken, eine Symmetrie aufweist.

Bildquelle: Enrique Kassner, Hamburg
Die Spitze der Wassili-Insel Rostrasäule

Dekabristenplatz

Der Dekabristenplatz ist eines der geschichtsträchtigsten und schönsten Platze der Stadt. Er befindet sich direkt vor dem prächtigen Senat-und Synod-Gebäude und Peters Denkmal "Eherner Reiter". Nach Alexanders Tod war es unklar, wer den Thron besteigen würde.

Als der Thron schließlich an Nikolaus I. ging, der einen Ruf als ein autokratisch sturer Esel hatte, verweigerten am 26. Dezember 1825, 3000 Soldaten dem neuen Zaren den Treueid.

Der Aufstand wurde mit Kanonen beschossen und schließlich niedergeschlagen. Der Dekabristen-Aufstand bestärkte den reaktionären Nikolaus in seiner Überzeugung, Russland müsse mit eiserner Hand regiert werden.

Denkmal Peters des Großen. Im Hintergrund das Senat und Synod-Gebäude

Isaaksplatz

Der Issaksplatz ist genauso wie der Schlossplatz und die Birschewskaja Ploschad (Strelka) eines der imposantesten und schönsten Plätze Sankt-Petersburgs. Das Zentrum bildet die grandiose Isaakskathedrale mit ihrer herrlichen goldenen Kuppel sowie das Denkmal des Zaren Nikolaus I. Im Süden des Platzes vor dem Marienpalast, dem heutigen Rathaus, kann die breiteste Brücke der Stadt bewundert werden - wegen der ungewohnten Breite bemerkt man diese nicht - wo früherer Handel statt fand. Etwas östlich steht das legendäre Astoria-Hotel. Seinen Namen bekam der Platz nach dem heiligen Isaak von Dalmatien, dessen Feiertag am glichen Tag des Geburtstages vom Peter I. ist. Der Platz ist reich an architektonischen Kunstwerken und bildet ein Art architektonische Krone.

Das Denkmal von Nikolaus I. und die Isaakskathedrale
Bildquelle: Enrique Kassner, Hamburg
Isaaksplatz

Sicht von der Issakskathedrale. Vorne das Denkmal des Zaren Nikolaus I., dahinter das Marienpalast. Links befindet sich das Astoria Hotel. Von dieser Perspektive erkennt man die “Blaue Brücke”, die breiteste Brücke der Welt. Sie befindet sich praktisch zwischen dem Denkmal und dem Marienpalast. Links und rechts im Bild kann man die Granitufer vom Fluss Moika erkennen.


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