Kirchen & Kathedralen

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Im Jahre 1898 zählte man 279 Kirchen in St. Petersburg.

Nach der Revolution ging mit der Trennung von Staat und Religion die Zerstörung bzw. Umwandlung der Kirchen zu profaner Nutzung einher.

Seit 1988, dem 1000-jährigen Geburtstag der Russisch-Orthodoxen Kirche, werden jedoch immer mehr Kirchen wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zugeführt.

Die Kapelle im Winterpalast

So sind viele Kirchen mit dem Verweis „Remont“ (Restaurierung) noch geschlossen oder nur zum Teil zu besichtigen.

Die meisten Kirchen St. Petersburgs gehören dem Staat. So auch zum Beispiel die grandiose Kasaner Kathedrale am Newskij-Prospekt oder die Auferstehungskirche, die einzige Kirche St. Petersburgs mit typisch russischen Zwiebeltürmen.

Peter der Große, der Stadtgründer, hatte diese „russischen“ Türme ausdrücklich verboten.

Für den Besuch dieser Museumskirchen werden Eintrittsgelder verlangt, die für die ausländischen Touristen erheblich höher ausfallen als für die russischen Bürger.

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